Anfrage Skatepark Ebelsberg

Für die Gemeinderatssitzung am 24. Jänner 2013 hat KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn eine Anfrage an Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) zum Thema Skatepark Ebelsberg eingebracht. Der Wortlaut der Anfrage:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Im Sommer 2012 entstand unter der Ebelsberger Brücke ein von jungen SkateboarderInnen aus eigener Initiative geschaffener Skatepark ohne Hilfe von öffentlicher Seite, gestaltet in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit eigenem Geld. Zur Finanzierung wurde in der KAPU im Mai 2012 ein Solidaritätskonzert veranstaltet und ein Aufklärungsvideo gedreht. Auch Medien berichteten über die von den AnrainerInnen und auch JugendarbeiterInnen in Ebelsberg sehr positiv bewerteten Initiative.

Ende November 2012 wurde jedoch klammheimlich der seit August bestehende Skatespot auf behördliche Anordnung dem Erdboden gleichgemacht. Für die BetreiberInnen war diese Vorgangsweise äußerst befremdlich, da bei laufenden Besuchen durch die Exekutive, diese stets freundlich und positiv zum Projekt eingestellt war.

Die Linzer Skateszene und viele UnterstützerInnen sind bestürzt und empört über die Zerstörung dieses kreativen Projekts, das sich als ein wichtiges politisches Statement und die Verwirklichung eines Traums einer Jugendszene verstanden hat.

Ich stelle daher laut Statut Linz § 12 nachstehende Anfrage:

Auf welche Veranlassung erfolgte die Zerstörung des Skateparks unter der Ebelsberger Brücke? Wie gedenkt die Stadt künftig mit Eigeninitiativen Jugendlicher wie in diesem Falle umzugehen? Gibt es einen Schadenersatz für die Beseitigung des mit ehrenamtlicher Arbeit und eigenem Geld geschaffenen Skateparks

Mit freundlichen Grüßen!

GR Magª Gerlinde Grünn